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NetDesign wurde 2006 gegründet
und ist im klein- und mittelständischen Umfeld tätig.

Unser Schwerpunkt liegt im Bereich Vernetzung, Routing, VPN, Netzwerkadministration, Softwareadministration, Virtuelle Umgebungen und Dienstleistungen wie IT-Sicherheitskonzept und externer Datenschutzbeauftragter.

Wir beraten Sie individuell und finden Ihre passende Lösung.
Unsere Kunden sind unsere Partner.

 

Die Vereinten Nationen wurden im Juli 2019 mit EMOTET gehackt.
Möglich wurde das, weil nicht gepatcht worden war.
Im Bericht steht laut dem verlinkten Artikel, dass der Angriff mit einem einfachen Patch zur Behebung eines Softwarefehlers hätte vermieden werden können.
Der Hack war sehr ausgefeilt und wird staatsnahen Gruppen zugeschrieben.
Unter den dutzenden kompromittierten UN-Servern waren auch Systeme in den Menschenrechtsbüros und der Personalabteilung. Dabei wurden auch Administratorkonten übernommen, so ein vertraulicher UN-Bericht, der New Humanitarian vorliegt. Der Hack ist einer der größten, der jemals in der UN bekannt wurde.
Beim Hack wurden Personaldaten, die Krankenversicherungsdaten von Mitarbeitern und die Daten von Handelsverträgen kompromittiert. Die Mitarbeiter wurden gebeten, ihre Passwörter zu ändern, aber niemand informierte sie über den Hack.

Und dann wollte man das alles unter der Decke halten.
Das kam durch Zufall ans Tageslicht, weil Journalisten von The New Humanitarian bei einer Recherche auf einen vertraulichen Bericht stießen, der den Hack beschrieb.

Aufgrund der diplomatischen Immunität ist die UNO nicht verpflichtet, den Hack öffentlich zu machen oder die Betroffenen zu benachrichtigen.

Quelle: Borncity, BleepingComputer


Veeam hat am 18. Februar 2020 den Relaunch der Version 10 seiner Availability Suite gestartet.
Wartungskunden erhalten das Update kostenfrei.

https://go.veeam.com/v10-de

Zu den mehr als 150 Neuerungen zählt:
  • Leistungsstarkes NAS-Backup
  • Datensicherheit durch Schutz vor Ransomware
  • Sofortige Wiederherstellung mehrerer VMs

Erste Neuerungen finden Sie in der FAQ
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Mailstore Certified Technican 2020/21

Mailstore ist eine deutsche, universelle und leistungsstarke Software zur gesetzeskonformen E-Mail-Archivierung.

Das Mailarchiv ist verschlüsselt und wird dedupliziert.
Ein umfangreiches Audit-System gewährleistet die gesetzeskonforme Überprüfbarkeit.
Der Zugriff erfolgt über einen eigenen Client, über übliche Mailclients oder per WEB-Browser.
Neben Schnittstellen zu Exchange, G-Mail, Kerio, MDeamon, IceWarp beherrscht das Programm den POP3/IMAP-Abruf und hat für hartnäckige Fälle ein Mail-Gateway dabei. Das Gateway erstellt ein Journaling-Postfach für Office 365, G-Mail oder andere.
Es kann systembedingt keine verschlüsselte Kommunikation (lesbar) speichern.
Mailstore erlaubt den direkten Zugriff auf die Postfächer der gängigsten Mailclients wie Outlook, Thunderbird oder andere.
Der Zugriff auf einzelne EML-, PST oder MBOX-Dateien ist ebenso möglich.
Mailarchiv kann nicht nur importieren, sondern exportiert die Nachrichten bei Bedarf auch wieder in allen genannten Formaten.
Eine leistungsstarke Suche rundet den Mailstore-Client ab.

Die Benutzer des Mailarchiv können frei erstellt oder über diverse Schnittstellen eingelesen werden. (AD, LDAP, Office365, MDeamon Userlist...)

Auf Probleme im Zusammenspiel Verschlüsselung und Archivierung gehe ich in folgenden Artikeln ein:
E-Mail Verschlüsselung
S/MIME Verschlüsselung lokal vs. zentral

Mailstore Certified Partner 2018-2020,
Mailstore Certified Technican 2020/2021


Next-Generation Firewalls kombinieren die Funktionalitäten herkömmlicher professioneller Firewalls wie Paketfilterung, Network Adress Translation (NAT), URL-Blockierung und Virtual Private Networks (VPN) mit modernen Funktionalitäten wie Quality of Service (QoS) und Optionen, die normalerweise nicht in Firewalls zu finden sind.
Dazu gehören Intrusion Prevention, SSL und SSH Inspection, Deep-Packet-Inspection, Reputations-basierte Malware-Abwehr oder Applikations-Awareness.
Hier stelle ich die neuen Rohde & Schwarz Unified Firewalls vor.

Der Berliner Datenschutzbeauftragte hat das zweithöchste Bußgeld seit Inkrafttreten der DSGVO verhängt.
Die Immobiliengesellschaft "Deutsche Wohnen" hatte personenbezogene Daten gespeichert, ohne zu überprüfen, ob eine Speicherung zulässig oder überhaupt erforderlich ist.

Dieser Entscheid ist aus mehreren Gründen bedeutsam.

• Wie erwartet steigen die DSGVO-Bußgelder in Deutschland
• Löschfristen werden ein wichtiges Thema
• Überprüfen Sie Ihre Datenverarbeitung auf eine Rechtsgrundlage nach DSGVO Art. 6

Windows Server Versionen

in der Kurzübersicht.


Alle Telefon-Carrier stellen zur Zeit ihre Telefonanschlüsse auf "All-IP" um.
Leitungsvermittelte ISDN- und Analoganschlüsse werden zurück gebaut und durch reine paketvermittelte Datenverbindung über Internet ersetzt.

Regionale Vermittlungsstellen werden durch zentrales virtuelles Routing ersetzt. Fehler (und Angriffe!) wirken sich jetzt nicht mehr regional aus, sondern großflächig.

Festnetz-Telefonie im IP-Netz ist nur noch möglich bei funktionierendem Internet.

Im ISDN-Netz wurde die Stromversorgung bis zum Endgerät von der Vermittlungsstelle eingespeist, notfalls mit Notstromversorgung.
Im All-IP-Netz muß der lokale VoIP-Router eine eigene (Not)stromversorgung besitzen. Doch das nutzt nicht viel. Der DSLAM, der den Straßenzug mit Internet versorgt, besitzt keine Notstromversorgung.

Hinzu kommt, dass auch die Notstromversorgung der Mobilfunkmasten in den letzten Jahren zurück gebaut wurde.

UKW-Radio ist Geschichte. Der Nachfolger DAB+ wird in Niedersachsen schon vor seinem Start abgewählt,- die Zukunft sei das Internet. Also stirbt wieder eine wichtige Infrastruktur.

Fernsehen kennt momentan noch 3 Verbreitungswege: Satellit, DVB-T und das Internet. Das Internet legt mächtig zu und wieder setzt alles auf eine einzige Kommunikationsstruktur.

Man kann davon ausgehen, dass bei einem Stromausfall keine Kommunikationsmöglichkeit über Internet mehr besteht.
Damit besteht bald auch keine Kommunikation mehr über Telefon, Radio oder Fernsehen.


EMOTET erwischt die Heise-Gruppe.


E-Mail mit gefährlichem Anhang, Angriff unterschätzt, Arbeitsplätze mit lokalen Admin-Rechten(!) werden infiziert, Domänen-Admin-Konto wird erbeutet...

Heise legt den gesamten Prozess offen, und das ist sehr lehrreich.

Microsoft hatte am 19. März 2019 für einige Stunden ein weltweites Problem mit seinen Virenschutzlösungen.
Dieses Problem betraf die gesamte Palette (Windows Defender, Microsoft Security Essentials, System Center Endpoint Protection) auf Servern (2008..) und Desktops unter Windows 7 und Windows 8.
Windows 10 war merkwürdigerweise nicht betroffen.
Der Echtzeitschutz schaltete sich automatisch ab, auch eine Überprüfung war nicht mehr möglich.
Fehlerhafte Signaturdefinitionen bewirkten einen Absturz der MsMpEng.exe.
Erste Probleme (bzw. Meldungen) traten am zeitigen Vormittag gegen 9 Uhr auf.
Um 16:40 Uhr wurde die fehlerhafte Definitionen 1.289.1521.0 vom WSUS zurück gezogen und am späten Abend durch Definition 1.289.1587.0 ersetzt.

Quelle: Heise Security