Software

Seit 27. Mai 2020 rollt Microsoft das neue Funktionsupdate 2004 oder 20H1 aus.
Die Installation ist auf dem üblichen Weg möglich.
Das Installationsmedium ist erstmals größer als 4GB und passt somit nicht mehr auf eine FAT-Partition. Boot-USB-Sticks benötigen also 2 Partitionen. RUFUS und der MS Installer beherrschen das.
Die Anmeldung erfolgt nun per Default mit Windows Hello (PIN, Gesichtserkennung, Fingerabdruck). Passwort muß extra aktiviert werden.
Cortana wird zur App und kann auch deinstalliert werden.
Verzichtbare Programme wie Internet Explorer, Paint, Media Player oder Wordpad und Notepad können nun deinstalliert werden.
Die Statusanzeige für Netzwerk wurde völlig überarbeitet und bietet nun deutlich mehr Informationen.
Die leidige Umstellung von öffentlichem in privates Netzwerk soll nun per Klick funktionieren.
Windows Systemreparatur bietet nun die Online-Reparatur mit aktuellem Image an. Daten werden dabei erhalten, Programme gehen verloren.
Bluetooth 5 wird unterstützt.
Angeblich setzt das Update wenigstens eine Version 1709 voraus, sonst ginge der Produktschlüssel nicht.
Gerätehersteller dürfen nur noch 64-bit Versionen einsetzen. Das Update ist aber weiter noch für 32-bit Versionen verfügbar.

Microsoft hat von Beginn an eine längere Liste von (bisher) inkompatiblen Geräten und Treibern veröffentlicht und empfiehlt, das Update nicht zu installieren, so lange der Update-Dienst nicht dazu auffordert.


Die kürzeren Supportzyklen jeder Windows 10 -Build bewirken, dass die ersten Builds 1507 und 1511 bereits im Juli bzw. November 2017 das Supportende erreicht hatten.

Version 1607 folgte im Mai 2019 und 1703 im November 2019.
Für alle Versionen außer Enterprise und Education war Supportende der 1709 im April 2019 und 1803 im November 2019.
Build 1809 wurde wegen Corona auf 10. November 2020 verlängert.
Ab diesem Zeitpunkt gibt bzw. gab es keine Qualitätsupdates mehr für diese Versionen.
Es ist dringend anzuraten, auf eine neuere Build zu aktualisieren.

Ihre aktuelle Version können Sie mit dem Befehl "winver" im Suchen-Fenster ermitteln.

MS Support Matrix


Bei Windows Server 2019 werden Schriftarten immer ‘per User’ installiert und nicht systemweit.
Das Gleiche scheint seit Windows 10 Version 1803 auch der Fall zu sein.
Damit wollte MS ermöglichen, dass Nutzer ohne Admin-Rechte Schriften installieren können.

Natürlich ist das ein großes Problem in Multiuser-Umgebungen.

Als Administrator werden die Fonts nach %systemroot%\fonts kopiert und in HKLM\Software\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Fonts registriert.
Als Benutzer wandert das Zeug nach %localappdata%\Microsoft\Windows\Fonts und wird in HKCU im gleich bezeichneten Zweig registriert.


FontReg is a small Windows utility to install fonts and/or repair the font registry.

http://code.kliu.org/misc/fontreg/



Der Extended Support (Sicherheitsupdates) von Windows 7 läuft 01/2020 endgültig aus.

Windows 8 wird jetzt schon langsam still gelegt.
Der Standardsupport von Windows 8 ist bereits abgelaufen.

Welche Alternativen gibt es (im Windows-Bereich)?

Hier finden Sie die Aufstellung aller Versionen.


Tobit Authorized Partner

• 64-bit Client

• Fax per VoIP

• Transportverschlüsselung

Neue Verschlüsselungs-Engine. Unterstützt jetzt OpenSSL-1.1.0f und Forward Secrecy. GUI für Zertifikatsverwaltung.

• Kommentieren-Funktion

Interne Mails lassen sich mit einer Art Chat statt endloser Re.-Mails beantworten.

• Backup-Sicherheit

Bei Stronge-Box Backups kann jetzt ein separater Nutzername für den Storage konfiguriert werden.

• Ordner-Vererbung

Die Ordnereigenschaften verfügen nun über einen neuen Button, mit dem man gezielt ausgewählte Eigenschaften vererben kann.

Nachrichtengröße

In den verfügbaren Spalten kann man nun auch die Nachrichtengröße einblenden und dann nach der Größe sortieren.

• Layout

Das Layout wurde 2017 deutlich geändert und ist jetzt sparsam einfarbig. Wer die alten Enstellungen bevorzugt, findet sie unter "Outdated".

• Security Report

Per Default für alle Nutzer aktiviert. Das mute ich meinen Usern nicht zu.

• automat. Server-Aktualisierung

Gut gemeint, aber ich möchte selber bestimmen.

• automat. Client-Aktualisierung

Das macht Sinn und erleichtert die Arbeit deutlich.

• Abwesenheits-Assistent

• Absendeadresse auswählen

• SIP - Cient


Windows Server Versionen

in der Kurzübersicht.


Installation und Update

Das Update gelingt meist problemlos und Windows 10 läßt sich verlustfrei auch über Windows 7 / 8 installieren. Alle Daten und Einstellungen bleiben auf Wunsch erhalten, die meisten Programme laufen wie gewohnt.

Nutzer von Windows 7 oder Windows 8 konnten im ersten Jahr (dauerhaft!) kostenlos auf Windows 10 umzusteigen.
Dieses Angebot gilt stillschweigend 2017 immer noch.


Veeam hat am 18. Februar 2020 den Relaunch der Version 10 seiner Availability Suite gestartet.
Wartungskunden erhalten das Update kostenfrei.

https://go.veeam.com/v10-de

Zu den mehr als 150 Neuerungen zählt:
  • Leistungsstarkes NAS-Backup
  • Datensicherheit durch Schutz vor Ransomware
  • Sofortige Wiederherstellung mehrerer VMs

Mehr Details finden Sie in der FAQ
.


VMWare ist der Spezialist in Sachen Virtualisierung:
Virtuelle Server, Virtuelle Desktops, Konvertierung von physischen in virtuelle Desktops, Lastausgleich und Load Balancing zwischen mehreren Hosts.

» Installation, Einrichtung, Wartung...


Mailstore Certified Technican 2020/21

Mailstore ist eine deutsche, universelle und leistungsstarke Software zur gesetzeskonformen E-Mail-Archivierung.

Das Mailarchiv ist verschlüsselt und wird dedupliziert.
Ein umfangreiches Audit-System gewährleistet die gesetzeskonforme Überprüfbarkeit.
Der Zugriff erfolgt über einen eigenen Client, über übliche Mailclients oder per WEB-Browser.
Neben Schnittstellen zu Exchange, G-Mail, Kerio, MDeamon, IceWarp beherrscht das Programm den POP3/IMAP-Abruf und hat für hartnäckige Fälle ein Mail-Gateway dabei. Das Gateway erstellt ein Journaling-Postfach für Office 365, G-Mail oder andere.
Es kann systembedingt keine verschlüsselte Kommunikation (lesbar) speichern.
Mailstore erlaubt den direkten Zugriff auf die Postfächer der gängigsten Mailclients wie Outlook, Thunderbird oder andere.
Der Zugriff auf einzelne EML-, PST oder MBOX-Dateien ist ebenso möglich.
Mailarchiv kann nicht nur importieren, sondern exportiert die Nachrichten bei Bedarf auch wieder in allen genannten Formaten.
Eine leistungsstarke Suche rundet den Mailstore-Client ab.

Die Benutzer des Mailarchiv können frei erstellt oder über diverse Schnittstellen eingelesen werden. (AD, LDAP, Office365, MDeamon Userlist...)

Auf Probleme im Zusammenspiel Verschlüsselung und Archivierung gehe ich in folgenden Artikeln ein:
E-Mail Verschlüsselung
S/MIME Verschlüsselung lokal vs. zentral

Mailstore Certified Partner 2018-2020,
Mailstore Certified Technican 2020/2021


 
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