KVM / Proxmox

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2024-02-22 22:19

Kernel-Based Virtual Machine (KVM) ist eine Open Source-Virtualisierungstechnologie, die in Linux® integriert ist.

  • Bestandteil des Linux Kernels
  • Bare Metal-Hypervisor vom Typ 1 (wie ESXi, VM-Ressourcen werden vom Hypervisor direkt für die Hardware eingeplant)
  • erfordert Virtualisierungsfunktion der CPU,  (grep -Ec '(vmx|svm)' /proc/cpuinfo) Antwort muss > 0 sein, ggf. im BIOS aktivieren
  • erfordert VM-Emulation wie QEMU (LibVirt installieren und mit Deamon ausführen bzw. Proxmox)
  • virtualisiert Windows, Linux und verschiedene BSD-Varianten auf Intel und AMD x64-Basis
  • unterstützt Live-Migration zwischen verschiedenen Hosts ohne Unterbrechung
  • Einrichtung und Verwaltung per GUI: virt-manager

  • Proxmox VE Open Source Enterprise Virtualisierer mit KVM-VM und LXC-Container Virtualisierung + ZFS auf Debian-Basis
  • Gast-VM: Windows 2000, XP/2003, Vista/2008, 7/2008R2, 8/2012(R2), 10/2016/2019, 11/2022, Linux, Dolaris, Other
  • Gast-Container: Ubuntu, Debian, Fedora, OpenSuse u.a. Linux
  • Übernahme von VMs aus VMWare:
    1) VMWare: Export als OVF
    2) Proxmox CLI:
    qm importovf 100 (nächste freie ID....mit doppel TAB erscheint diese automatisch) vm_export.ovf vm_hdd (Speicher von Proxmox für die VM)
    qm set 100 --bios ovmf
    sed -i 's/scsi/sata/g' /etc/pve/qemu-server/100.conf
    (Die 100 jeweils durch die entsprechende VM ID ersetzen)
  • ohne Subscription Lizenz: Betrieb + Update über Community Repository im nichtkommerziellen Bereich möglich

  • Proxmox Update: niemals via apt upgrade!! Nur über Proxmox-GUI oder so:
    • apt update  (Paketquellen updaten)
    • apt dist-upgrade  (Pakete mit ihren Abhängigkeiten installieren)
    • REBOOT nach jedem Kernel-Update
  • -> Proxmox VE Best Practice

  • Proxmox Backup
  • Proxmox VE hat ein integriertes Full-Backup (Snapshot / Suspend / Stop)
  • Proxmox Incremental Backup mit Bordmitteln + Veeam Community Edition + Veam Agent Linux
  • Enterprise Datacenter Backupserver (PBS) (Open Source) zur Sicherung von VM, Containern und physischen Linux Hosts, auch mehrere Proxmox VE Hosts
    (Incrementell, File-Restore, Deduplizierung, Checksum, Verschlüsselung, Remote Datastore Synchronisation)
  • Client-/Server, empfohlen als getrennter BareMetal Server
  • einfache WEB-GUI (alternativ CLI und REST API)
  • SMTP-Maileinstellungen über Postfix als MTA (Konfig. per CLI)
  • Tape Backup: LTO-Unterstützung, Aufbewahrungsrichtlinien, Bandbibliotheken, Barcode
  • ggf. Subscription für Enterprise-Repository, sonst "No Subscription Update Repository" konfigurieren
  • PBS mit Proxmox VE verknüpfen:
    PBS: Speicher / Initialisiere Disk, Erstelle ZFS, Name: pbs-pool, ggf. RAID, erstellen -> erscheint unter Datastore
    Proxmox VE: Rechenzentrum / Storage -> Hinzufügen -> Proxmox Backup Server
    ID= pbs-pool, Server= IP, Benutzer= root@pam, Knoten= auswählen (mehrere Server möglich), Datastore=pbs-pool, Fingerprint aus PBS Dashboard
    -> unter Storage erscheint der pbs-pool des PBS
  • NFS-Share (NAS) in PBS mounten:
    mkdir -p /mnt/nfsbackup   (erstelle Verzeichnis für Backup-Share)
    mount 192.168.1.20:/backup /mnt/nfsbackup  (mounte NAS-IP:/backup in o.g. Share)
    df -h  (überprüfe)
    nano /etc/fstab  -> neue Zeile: "192.168.1.20:/backup /mnt/nfsbackup nfs defaults 0 0"  (legt Autostart an)
    WEB-GUI: Datastore hinzufügen, Pfad= /mnt/nfsbackup, Prune-Options setzen (x Points behalten)
  • Verifizierungs-Job erstellen (unter Datastore), überprüft Backups nach Zeitplan

Quellen:

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