Windows

Der Extended Support (Sicherheitsupdates) von Windows 7 läuft 01/2020 endgültig aus.

Windows 8 wird jetzt schon langsam still gelegt.
Der Standardsupport von Windows 8 ist bereits abgelaufen.

Welche Alternativen gibt es (im Windows-Bereich)?

Hier finden Sie die Aufstellung aller Versionen.


Nach anfänglicher kurzer Verzögerung wird das Update jetzt nach meinem Eindruck deutlich schneller verteilt als die letzten Funktionsupdates.
Das Ganze läuft so gut im Hintergrund ab, dass ich die Verteilung per WSUS erwäge.

Meine Erfahrungen:


Die kürzeren Supportzyklen jeder Windows 10 -Build bewirken,
dass die ersten Builds 1507 und 1511 bereits im Juli bzw. November 2017 das Supportende erreicht haben!
Ab sofort gibt es keine Qualitätsupdates mehr für diese Version.
Es ist dringend anzuraten, auf eine neuere Build zu aktualisieren.

Ihre aktuelle Version können Sie mit dem Befehl "winver" im Suchen-Fenster ermitteln.


Windows lebt.
Dieser Satz galt nie so sehr wie bei Windows 10.
Die fortlaufende automatische Aktualisierung des Betriebssystems ist Segen und Fluch zugleich.

Ein Bericht der kleinen täglichen Ärgernisse.

• 11/2017 automatisches Treiber-Update killt AMD Grafiktreiber.

• 11/2017 - Build 1511 hat nun als zweite Built das Supportende erreicht und MUSS aktualisiert werden.

• 10/2017 - Fall Creators Update 1709 legt Installationen lahm, weil der (fremde) Antivirus läuft. TEMP-Variablen werden auf Default zurück gesetzt.

• 04/2017 - Das Creators-Update 1706 setzt Standard-Apps zurück und fragt Datenschutzeinstellungen neu ab.

• 02/2017 - Der Windows-Taschenrechner geht nicht.

• 01/2017 - Desktop-Hintergrundbild kann nicht ausgewählt werden.

• 12/2016 - Linksklick auf Startmenue geht nicht.


Das Fall Creators Update hat wieder eine Menge Neuerungen zu bieten.

  • NEU: Windows Defender Security Center mit diversen neuen Sicherheitsfunktionen.
  • Das neue integrierte "Windows Defender Exploit Guard" ersetzt das eigenständige EMT.
    Voraussetzung: Windows Defender wird als Virenscanner genutzt.
  • "Überwachter Ordnerzugriff" läßt nur vertrauenswürdige Prozesse in Ordner schreiben.
  • Browser-Sandbox für IE und Edge - funktioniert nur in der Enterprise-Version.
  • SMB1 ist bei Neuinstallation nicht mehr verfügbar. Bei Home und Prof betrifft das nur den Server, bei Enterprise und Education auch den Client.
  • Das Netzwerk läßt sich nun in den Verbindungseigenschaften per Button von Öffentlich auf Privat umstellen.
  • Update-Funktion kann Benutzer automatisch anmelden, um die Installation abzuschließen (Neu: SHUTDOWN /g bzw. /sg).
  • Update-Funktion kennt neue Details wie Bandbreitenoptimierung, monatliches Upload-Limit, Aktivitätenmonitor.
  • Neues Menue: System / Speicher - zur HD-Bereinigung.
  • Kommandozeilenwerkzeug erhält ein Farbenmenue.
  • Taskmanager zeigt auch Leistungsdaten der GPU.
  • Windows Media Player wird deinstalliert.
  • Neue Edition: Windows 10 Pro for Workstations.


Windows Server Versionen

in der Kurzübersicht.


Das neue Windows 10 Creators Update ist da und wird seit 11.April über die Update-Funktion ausgerollt.
Obwohl die Neuerungen in erster Linie im 3D- und VR-Bereich liegen sollen, ist für jeden etwas dabei.
Ich finde folgende Änderungen erwähnenswert:

  • der Update-Prozess überträgt jetzt nur noch geänderte Dateien und nicht mehr stur ganze Images. Das soll ca. 35% Datenvolumen weniger sein
  • Registry-Editor bekommt eine Adresszeile mit Kopieren/Einfügen der Position
  • Datenschutzeinstellungen werden transparenter erklärt und sollen an einer Stelle zusammen gefaßt werden. Das Creators Update hält sich laut Microsoft an die Datenschutz-Voreinstellungen des Nutzers. (Das kann ich leider nicht bestätigen.)
  • Dienste werden bei > 3.5GB RAM nicht mehr in einem SVCHOST-Prozess gruppiert, beeinflussen sich weniger und sind transparenter
  • alle Verbindungen lassen sich nun einzeln als getaktete Verbindungen einstellen (wichtig für WLAN, LTE-Router u.ä.)

Mit der derzeitigen "Windows-as-a-service" Strategie von Microsoft muß jeder Nutzer in absehbarer Zeit auf die neue Build updaten, weil sonst die Unterstützung mit Sicherheitspatchen endet.
So endet der Support für Win10 Build 1511 für Unternehmensanwender bereits am 26.3.2017.

Erste Erfahrungen:

  • Standard-Apps für Browser, Foto, Musik usw. werden wieder auf Default gesetzt.
  • der Einrichtungsdialog für die Datenschutzeinstellungen muß komplett neu durchgedrückt werden, alte Einstellungen werden nicht übernommen.
  • Datenschutzeinstellungen müssen in jedem Nutzerprofil (!) einzeln neu gesetzt werden.
  • Updates lassen sich jetzt ohne Tricks für eine gewisse Dauer zurück stellen.
  • Es gibt neue Gruppenrichtlinien. Neue Vorlagen aus "C:\Windows\PolicyDefinitions\" zum Domaincontroller (\\[DC]\sysvol\[Domain]\Policies\PolicyDefinitions) kopieren.


Frage: Wie bekomme ich meine Datei wieder, die ich eben auf dem Netzlaufwerk gelöscht habe?
Antwort: Gar nicht.
Es ist kaum zu glauben, aber im Jahr 2017 gibt es bei Windows immer noch keinen Papierkorb für Dateien, die auf einem Netzwerk-Laufwerk gelöscht wurden.
Der Windows Papierkorb greift nur lokal.
Server speichern nur Dateien im Papierkorb, die an der Serverkonsole selbst gelöscht wurden. Das ist sinnfrei.
Im Normalbetrieb erfolgt der Zugriff vom Client aus auf den Server.

Und genau dieser Normalfall wird nicht erfasst.

Im Technet wurde eine erstaunlich einfache Lösung vorgestellt, die funktioniert.
Mit dieser Lösung kann man Netzlaufwerke und URLs genau so gegen versehentliches Löschen absichern wie lokale Laufwerke.

Mein Favorit ist aber der Undelete Server von Condusiv.

Lesen Sie wie beide Löungen funktionieren.


Installation und Update

Das Update gelingt meist problemlos und Windows 10 läßt sich verlustfrei auch über Windows 7 / 8 installieren. Alle Daten und Einstellungen bleiben auf Wunsch erhalten, die meisten Programme laufen wie gewohnt.

Nutzer von Windows 7 oder Windows 8 konnten im ersten Jahr (dauerhaft!) kostenlos auf Windows 10 umzusteigen.
Dieses Angebot gilt stillschweigend 2017 immer noch.


Das Downgraderecht ist ein Endkundenrecht und wird in den Endkunden-Nutzungsbedingungen geregelt.
Für die Windows 10 Lizenzierung über OEM (vorinstalliert oder Systembuilder) greifen diese Bedingungen.

Zur Durchführung des Downgrades werden ein Datenträger sowie ein passender Aktivierungskey benötigt.
Weder Microsoft noch seine OEMs sind dazu verpflichtet diese zu liefern.
Der Kunde kann vorhandene Datenträger und Keys verwenden oder sein Systemhaus hilft bei der Bereitstellung.

Bis zum 31. Oktober 2016 ist der OEM berechtigt, neue Hardware mit Windows 10 Lizenz und vorinstalliertem Downgrade auf Windows 7 oder Windows 8.1 bereitzustellen. Dieses Recht endet nach diesem Termin.
Zeitgleich gehen Windows 7 und Windows 8.1 als Lizenz, vorinstalliert durch den OEM, End of License.
Mit anderen Worten: Ab dem 1. November 2016 kann ein OEM neue Hardware ausschließlich mit Windows 10 Lizenz und Windows 10 Installation ausliefern.

Das Endkundenrecht zum Downgrade, wie oben beschrieben, bleibt davon unberührt und ist auch nach dem 31. Oktober unverändert möglich.


 
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