Viele Unternehmen halten immer noch nicht die neue EU-Datenschutzregeln ein.
Die Aufsichtsbehörden haben bereits etliche Bußgeldverfahren eingeleitet.

Noch in diesem Jahr würden Bußgelder „in erheblichem Umfang anfallen“, sagte der Chef der Behörde in Baden-Württemberg, Stefan Brink, dem Handelsblatt.
Als Beispiele für DSGVO-Verstöße nannte Brink rechtswidrige Videoüberwachungen sowie Verletzungen des Schutzes personenbezogener Daten.
Auch die anderen Bundesländer haben bereits Verwarnungen ausgesprochen und Bußgeldverfahren laufen.

Besonders hoch sei das Beschwerdeaufkommen im Bereich der Betroffenenrechte, erläuterte die Sprecherin der Datenschutzbehörde Berlin, Dalia Kues, etwa wenn Unternehmen Selbstauskünfte nicht oder nicht richtig erteilten oder den Löschansprüchen von Betroffenen nicht nachkämen.
„Auch der Bereich unerwünschte E-Mail-Werbung ist eingabenstark“, sagte Kues.

Quelle: Handelsblatt

Posted: 04.11.2018


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